Gepäck richtig packen
Jessica
Jessica
| 04-03-2026
Reiseteam · Reiseteam
Gepäck richtig packen
Lykkers, wie oft waren wir uns unsicher, was wir eigentlich mit ins Flugzeug nehmen dürfen – besonders wenn wir zwischen Handgepäck und Aufgabegepäck entscheiden müssen?
Wenn ihr schon einmal am Check-in-Schalter umpacken musstet, seid ihr nicht allein.
Schauen wir uns die wichtigsten Unterschiede zwischen Handgepäck und Aufgabegepäck an und besprechen, was wir einpacken dürfen – und was nicht – damit es beim Fliegen keine bösen Überraschungen gibt.

Was ist Handgepäck?

Handgepäck (oder Kabinengepäck) ist das Gepäck, das wir mit ins Flugzeug nehmen. Meist handelt es sich um einen kleinen Koffer oder Rucksack, der in die Gepäckablage über uns oder unter den Vordersitz passt.
Die meisten Airlines erlauben ein Kabinenstück plus ein persönliches Item wie Laptoptasche oder Handtasche. Größe und Gewicht variieren, daher prüfen wir immer die Regeln der Fluggesellschaft vor dem Abflug.

Was ist Aufgabegepäck?

Aufgabegepäck ist der größere Koffer, den wir am Check-in-Schalter abgeben. Er wird im Frachtraum des Flugzeugs transportiert und nach der Landung am Gepäckband abgeholt.
Dieses Gepäck hat meist höhere Gewichtslimits (meist 20–30 kg) und wir können mehr einpacken, haben aber während des Fluges keinen Zugriff darauf.

Was darf nicht ins Handgepäck?

Für das Kabinengepäck gibt es strenge Regeln.
Folgende Dinge packen wir besser nicht ein:
• Flüssigkeiten über 100 ml: dazu gehören Getränke, Lotionen, Gele und sogar Zahnpasta. Alles muss in einem 1-Liter durchsichtigen Zip-Beutel transportiert werden;
• Scharfe Gegenstände: Keine Scheren, Metallfeilen oder spitze Gegenstände;
• Sportgeräte oder Werkzeuge: schläger, Stöcke oder Schraubenzieher sind tabu.
• Feuerzeuge und entzündbare Sprays: oft eingeschränkt oder nur in bestimmten Mengen erlaubt.
Wenn wir uns unsicher sind, prüfen wir vorab die Website der Airline.

Was darf nicht ins Aufgabegepäck?

Aufgabegepäck erlaubt mehr Freiheit, hat aber ebenfalls Regeln:
• Powerbanks und Lithium-Batterien: müssen ins Handgepäck, nicht ins Aufgabegepäck;
• Wertgegenstände oder empfindliche Elektronik: aus Sicherheitsgründen ins Handgepäck;
• E-Zigaretten oder Vaping-Geräte: in der Regel im Kabinengepäck transportieren;
• Aerosole oder Druckbehälter: müssen Mengen- und Typvorgaben einhalten.
Zudem verbieten manche Länder frische Lebensmittel, Samen oder bestimmte Medikamente – also auch hier vorab die Vorschriften des Reiseziels prüfen.

Tipps, um Probleme zu vermeiden

Ein paar einfache Gewohnheiten helfen beim stressfreien Packen:
• Verwendet Packing Cubes, um Kleidung und Toilettenartikel zu organisieren;
• Haltet ein Maßband bereit, um Gepäckmaße zu überprüfen;
• Druckt Gepäckregeln der Airline aus oder macht Screenshots vor dem Packen;
• Packt unverzichtbare Dinge (Medikamente, Ladegeräte, Ausweis) ins Handgepäck.
Und denkt daran: wenn ihr bei einem Gegenstand unsicher seid, lieber vorher nachfragen, statt am Flughafen Verzögerungen zu riskieren.
Gepäck richtig packen

Bereit für die nächste Reise?

Lykkers, Reisen macht Spaß – aber Packfehler können richtig stressig sein. Jetzt, wo wir den Unterschied zwischen Hand- und Aufgabegepäck kennen und wissen, was erlaubt ist und was nicht, sind wir schon einen Schritt voraus.
Seid ihr schon einmal an der Sicherheitskontrolle wegen eines Gegenstands in der Tasche aufgehalten worden? Oder habt ihr einen persönlichen Pack-Trick, der immer funktioniert? Teilt ihn mit uns – wir lernen alle gemeinsam, eine Reise nach der anderen!