Mercury is the smallest and nearest planet to the sun in the solar system. Despite its size, it moves through space at incredible speed, completing a journey around the sun faster than any other planet, which is why ancient civilizations associated it with swiftness.
Dieser felsige Planet ohne natürliche Satelliten besitzt einen dichten, metallischen Kern, der etwa 75 % seines Durchmessers ausmacht. Der Kern ist von einer dünnen äußeren Schale umgeben, deren Zusammensetzung Forschern lange Rätsel aufgab. Die Oberfläche des Planeten ist kaum von einer Atmosphäre geschützt und daher stark von Kratern übersät.
Beobachtungen in der Antike
Historische Aufzeichnungen belegen, dass Merkur bereits vor Tausenden von Jahren beobachtet wurde. Frühe Astronomen bemerkten sein doppeltes Erscheinen als Morgen- und Abendstern. Um 500 v. Chr. stellten Gelehrte korrekt die Theorie auf, dass sowohl Merkur als auch Venus die Sonne umkreisen.
Extreme Temperaturen
Aufgrund seiner Nähe zur Sonne ist Merkur extremen Temperaturschwankungen ausgesetzt. Tagsüber können die Temperaturen auf bis zu 450 °C steigen, während sie nachts auf eisige -170 °C fallen. Diese Schwankung von über 600 °C ist die extremste aller Planeten.
Merkur: Der verbrannte Planet | Die Planeten | Geowissenschaften
BBC Earth Science
Größe und Einschlagsgeschichte
Merkur ist nur geringfügig größer als der Erdmond und hat eine Geschichte massiver Einschläge. Vor etwa 4 Milliarden Jahren entstand durch die Kollision mit einem Asteroiden das Caloris-Becken, ein Krater, der so riesig ist, dass ganze Regionen der Erde hineinpassen würden.
Gefrorene Überraschungen
Trotz seiner Nähe zur Sonne gibt es auf Merkur Regionen in der Nähe seiner Pole, die dauerhaft im Schatten liegen. In diesen Gebieten haben Raumsonden Wassereis nachgewiesen. Diese Entdeckung legt nahe, dass das Eis entweder von Objekten aus dem Weltraum dorthin gelangt ist oder aus dem Inneren des Merkur stammt.
Geologische Aktivität
Obwohl Merkur klein ist, entwickelt er sich stetig weiter. Sein Eisenkern kühlt ab und schrumpft, wodurch an seiner Oberfläche hoch aufragende Klippen und Täler entstehen. Diese Merkmale deuten darauf hin, dass tektonische Prozesse den Planeten weiterhin formen.
Ein magnetisches Rätsel
Das Magnetfeld des Merkur war eine unerwartete Entdeckung. Trotz seiner langsamen Rotation und geringen Größe besitzt er ein aktives Magnetfeld, wenn auch schwächer als das der Erde. Theorien legen nahe, dass die magnetische Aktivität durch einzigartige Prozesse in seinem geschmolzenen Kern beeinflusst wird, die magnetische Wechselwirkungen mit dem Sonnenwind erzeugen.
Eine dünne Exosphäre
Anstelle einer dichten Atmosphäre besitzt Merkur eine dünne Exosphäre, die aus Partikeln besteht, die von seiner Oberfläche abgestoßen werden. Diese Partikel entweichen schnell ins Weltall und bilden eine schwache Spur um den Planeten.
Umlaufbahn und retrograde Bewegung
Merkur bewegt sich auf einer elliptischen Umlaufbahn und nähert sich der Sonne dabei bis zu 47 Millionen Kilometer (29 Millionen Meilen) und bis zu 70 Millionen Kilometer (43 Millionen Meilen) an. Seine Rotation und die Dynamik seiner Umlaufbahn erzeugen ungewöhnliche Sonnenansichten: Die Sonne scheint aufzugehen, kurz unterzugehen und dann wieder aufzugehen, bevor sie den Himmel überquert.
Etwa drei- bis viermal im Jahr scheint sich Merkur aufgrund seiner Umlaufbahn rückwärts über den Himmel der Erde zu bewegen. Dieses Phänomen, die sogenannte retrograde Bewegung, fasziniert Beobachter seit jeher.